Die Metamorphose ist abgeschlossen.
Aus MeinHD-Blog wird
zehnachtzig.de!

Mit dem Wechsel gibt es nicht nur einen neuen Namen inklusive neuer Domian sondern auch eine komplett neue Website. Aber nicht nur am Layout wurde kräftig geschraubt. So wird es auf Zehnachtzig.de im Vergleich zu MeinHD-Blog nicht nur (viel-) mehr und noch aktuellere News zu lesen geben. Auch in Sachen Features ist einiges hinzugekommen bzw. erweitert und verbessert worden.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • ein Blu-ray Archiv mit den Details der in Deutschland erschienen Blu-ray Discs
  • eine überarbeitete und erweiterte Übersicht über demnächst erscheinende Blu-ray Discs
  • eine Übersicht über alle in Deutschland erhältlichen Blu-ray Player
  • eine Vergleichstabelle der wichtigsten Funktionen der verschiedenen Blu-ray Player
  • beide Übersichten sind auch für HD DVD Player vorhanden
  • eine überarbeitete und deutlich erweiterte Übersicht über ausländische Blu-ray Dics und HD DVDs mit einer deutschem Tonspur
  • ein umfangreiches Glossar zu wichtigen Begriffen im HD-Bereich
  • sowie selbstverständlich weiterhin neue Reviews

Mit dem offiziellen Startschuss für zehnachtzig.de wird es keine weiteren Postings auf MeinHD-Blog geben. Ich werde jedoch das Blog bis auf weiteres bestehen lassen. Allerdings werde ich im Laufe der nächsten Zeit auch selektiv einzelne Elemente löschen, um doppelte Inhalte zu vermeiden.

P.S.: Die neue Seite befindet sich schon seit ca. 3 Wochen im "Testbetrieb". Daher gibt es auf zehnachtzig.de bereits jetzt Sachen zu lesen, die auf MeinHD-Blog nicht erschienen sind. Viel Spass beim stöbern. :-)

P.P.S.: Zehnachtzig.de ist zwar zu fast 99% fertig, aber halt noch nicht zu 100%, daher kann es sein, dass sich in den nächsten Wochen noch das ein oder andere leicht verändert.

Freitag, 30. März 2007

HD bleibt ein Nischen-Produkt...

für Heimkino-Freaks und andere Gestalten der Nacht, meint der Chef der DreamWorks Animation Studios Jeffrey Katzenberg. Eine rosige Zukunft, wenn auch eher längerfristig, sieht er jedoch für Downloads aus dem Netz auch für 3D Movies kann er sich durchaus begeistern. Bei letzterem frage ich mich allerdings wie oft man es noch versuchen will dreidimensionale Filme in den Kinomarkt zu integrieren, nur um wiedermal zu scheitern.

Aber zurück zum Thema HD. Katzenbergs Hauptargument gegen HD ist, dass der Unterschied zwischen DVD heute und den neuen HD-Medien für den normalen Konsumenten einfach zu gering ist. Wenn ich das Bild einer DVD auf einer Röhre mit dem einer HD DVD auf meinem LCD (leider nur HDready) vergleiche, würde ich ihm zugestehen, dass der Unterschied nicht gerade niederschmetternd ist. Vergleiche ich jedoch das Bild einer DVD auf meinem LCD mit dem einer HD DVD auf selbigem fällt der Unterschied deutlich ins Auge. Was bedeutet dies nun für den HD-Markt?

Solange die Röhre einen signifikanten Anteil an den Empfangsgeräten in den deutschen Haushalten hat, besteh für diese Leute in der Tat kein großes Bedürfnis für hochauflösende Bilder. Aber der Anteil der Röhrengeräte wird in Zukunft immer geringer werden, sei es weil die "schicken, flachen Dinger" so hip sind, die Leute einen größeren Bildschirm haben wollen, ohne einen mittelschweren Findling ins Wohnzimmer zu stellen oder weil die Elektronikindustrie einfach die Produktion einstellen wird. Spätestens wenn in meiner Meinung nach ca. dreiviertel aller Haushalte der HD-Flachmann Einzug gehalten hat, wird sich die Käuferschaft über das "plötzlich" so schlecht gewordene PAL-Fernsehen ärgern und das Bedürfnis verspüren, doch mindestens den alten Qualitätsstandard wiederherzustellen. Genau an diesem Punkt kommen dann HDTV und HD-Medien ins Spiel, welche sogar bessere Bildqualität bieten können, als das alte gewohnte PAL-Fernsehen. Im Grunde entsteht der Bedarf nach High Definition also durch die Verbreitung von Plasma- und LCD-Fernsehern sowie deren Unfähigkeit PAL-Fernsehen in "Röhren-Qualität" darzustellen.

Zusätzlich kann man natürlich auch argumentieren, dass die winkenden Profite durch den Absatz neuer elektronischer Geräte und die Möglichkeit der erneuten Verwertung von Katalogtiteln für die Industrie schlicht zu verlockend sind, um nicht mittels Marktmacht und Marketing-Maschine auch noch den letzten "Ungläubigen" von den Vorteilen der neuen HD-Geräte und -Medien zu überzeugen.

P.S.: Diese Betrachtungen sind auf keinen Fall als abschließend oder vollständig anzusehen.

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